Gemäss aktueller Planung soll die Miniseerundfahrt nicht mehr in Zollikon halten. Die Umsetzung steht unter dem Vorbehalt der Beschaffung eines Ersatzschiffs für die MS Bachtel.
Die Anbindung von Zollikon per Schiff erfüllt heute eine wichtige Funktion für die Bevölkerung, insbesondere für Familien und Naherholungssuchende: Sie ermöglicht eine direkte Verbindung zu zentralen Freizeit- und Erholungsräumen entlang des Zürichsees. Gerade weil öffentlich zugängliche Seeuferflächen in Zollikon begrenzt sind, ist diese Verbindung von besonderer Bedeutung.
Pragmatischer Lösungsansatz vorgeschlagen
Neben dem Änderungsbegehren bringt die GLP Zollikon einen konkreten Vorschlag ein: Ein Prüfauftrag soll klären, ob Zollikon alternativ durch die kleine Rundfahrt in vergleichbarer Form und Taktfrequenz bedient werden kann. Ebenso sollen die damit verbundenen Kosten pro Halt für die Gemeinde transparent ausgewiesen werden.
«Wir haben das Begehren unseres ehemaligen Vorstandsmitglieds Andreas Wullschleger aufgenommen und das Gespräch mit der ZSG gesucht. Diese hat sich gesprächsbereit gezeigt und den Vorschlag erfreulicherweise zur Prüfung aufgenommen», hält die GLP Zollikon fest.
«Uns ist wichtig, nicht nur Kritik zu äussern, sondern auch konstruktive und realistisch umsetzbare Lösungen aufzuzeigen», so die GLP weiter. Der vorgeschlagene Prüfauftrag ermögliche eine sachliche Entscheidungsgrundlage und eröffne Optionen, wie das Angebot für Zollikon erhalten werden kann.
Die GLP Zollikon fordert den Gemeinderat auf, das Anliegen im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens gegenüber dem ZVV aktiv zu vertreten und sich für eine ausgewogene Lösung im Interesse der Bevölkerung einzusetzen.
Unterlagen
Änderungsbegehren ZVV Verbundfahrplanprojekt 2027/28: Linie 3731
Änderungsbegehren ZVV Verbundfahrplanprojekt 2027/28: 3731 – Anhang Prüfauftrag