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Hermann Stern
In den Gemeinderat
Finanz-Know-how für den Gemeinderat
Zürich wächst – und dieses Wachstum bietet auch grosse Chancen für Zollikon. Als Unternehmer habe ich seit 2001 gelernt, wie man Wachstum erfolgreich und nachhaltig steuert. Diese Erfahrung möchte ich nun in Zollikon einbringen: bei der Entwicklung des Dorfkerns, bei Wohnraumprojekten und bei der Verkehrsplanung.
Ein zentrales Element für langfristig gesunde Finanzen sind faire und leistungsorientierte Vergütungssysteme in der Führung. Mit meinem Unternehmen Obermatt, das heute bei rund der Hälfte der börsenkotierten Unternehmen der Schweiz marktführend ist, schaffen wir finanzielle Übersicht durch transparente Kriterien und sinnvolle Anreize. Dieses Know-how möchte ich in Zollikon nutzen – um Gemeindeprojekte effizienter, nachvollziehbarer und zukunftsfest zu gestalten.
Meine Vision für Zollikon: Bürger einbinden
Zollikon hat Potenzial, das wir gemeinsam noch besser nutzen können. Beim Wohnen bedeutet das, eine gute Durchmischung zu schaffen, damit unser Dorf lebendig und sicher bleibt – für junge Familien, Seniorinnen und Senioren sowie alle dazwischen. Dazu gehört auch ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit unseren gemeindeeigenen Immobilien: langfristig planen, ressourcenschonend bewirtschaften und in Qualität statt kurzfristige Einsparungen investieren.
Wachstum bringt auch mehr Verkehr, und hier müssen wir effizienter werden. Ich setze auf flexible Lösungen im Individualverkehr, die mit einem starken und gut abgestimmten öffentlichen Verkehr zusammenspielen. Aus meiner Arbeit zur demokratischen Unternehmensführung an der Universität St. Gallen weiss ich: Entscheidungen werden besser, wenn die Menschen, die davon betroffen sind, mitreden. Deshalb möchte ich die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken und zur Grundlage wichtiger Weichenstellungen in Zollikon machen.
Meine Politik: Akzeptanz durch Pragmatik
Meine Unternehmererfahrung übertrage ich in die Zolliker Politik. Hier geht es nicht um Gewinn, sondern um breite Akzeptanz. Ich stehe dafür, die Bürger in die Entwicklungsprozesse einzubinden, denn jede Meinung zählt.
Ich bin 1966 an der Trittligasse in der Altstadt geboren, in Witikon zur Schule gegangen, habe meine Frau aus Los Angeles in die offene Schweiz gebracht und in den letzten zwanzig Jahren zwei Söhne in Zollikon aufgezogen. Der Ältere hat das KV bei der Credit Suisse gemacht und studiert jetzt an der HSG, der Jüngere macht die Lehre als Applikationsentwickler bei Google. Mein Herz ist am See, auf den Bergen und in der Stille.